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Newsflash Dezember 2022

Liebe Freund*innen, liebe Unterstützende und liebe Fans!

Wir melden uns bei Ihnen mit einem neuen Update aus der Entwicklungs- und Fertigungszeit des EDGE14.


Unser Umzug

Ende letzten Jahres stand unser Team vor einer Herausforderung - ein spontaner Umzug stand an. Kurz vor Weihnachten erreichte uns die Nachricht, dass wir leider aus unserer alten Halle im 3. Bezirk aus-, dafür aber in eine neue im 20. Bezirk einziehen dürfen. Da der Umzug rund um die Feiertage geschah und wir alle Student*innen sind, war dieser allerdings gar nicht so einfach, da viele von uns über die Ferien einen Besuch zu Hause planten. Mit viel Teamzusammenhalt und ebenso viel Motivation haben wir auch diese Herausforderung gemeistert und sind noch vor dem neuen Jahr gut in unserem neuen Zuhause angekommen. Das Einrichten und Aufräumen hatten wir Anfang Februar auch endlich geschafft, denn wie so oft besitzt man dann mehr, als man zuerst glaubt.


Rules Quizzes: Das Qualifying für die Wettbebewerbe

Bevor das Sommersemester startet und die Wettbewerbe immer näher rücken, mussten wir uns den sogenannten Rules Quizzes der Formula Student stellen. Diese wichtigen Prüfungen fanden Ende Jänner statt und gehören zu den wichtigsten Terminen für das Team im Wintersemester. Durch die Teilnahme an den Rules Quizzes kann sich ein Team für die Wettbewerbe im Sommer qualifizieren. Dabei müssen die Mitglieder einerseits ihr Wissen zum Formula-Student-Regelwerk und andererseits ihr technisches und wirtschaftliches Können unter Beweis stellen. Wie wir uns darauf vorbereitet haben, haben wir in unserem Blogbeitrag festgehalten.



ESO-Schulung

Wie jedes Jahr bilden wir auch diese Saison neue Electrical System Officers (ESO) aus, damit ein sicheres Arbeiten mit unserem 600V-Akku und dem Auto gewährleistet wird. Es hat bereits fast schon Tradition, dass jedes Jahr unsere Werkstatt der Standort für die externe Schulung ist, weswegen wir uns wie im Vorjahr über den Besuch aller österreichischen sowie heuer erstmals auch mehrerer deutschen Teams freuen durften.


Diese Schulung ist nach den Formula-Student-Regeln verpflichtend, wenn man am Akku mitarbeiten möchte. Es wird dabei gezeigt, mit welchen Gefahren man rechnen muss, wenn man unvorsichtig am Akku und dem Auto arbeitet. Dabei wurden die Teilnehmer*innen zuerst in einem theoretischen Teil in die Grundlagen der Arbeit mit Hochspannung eingeführt. Nach dieser Einführung wurden sie im praktischen Teil direkt mit dem Auto und dem Akku vertraut gemacht. Durch die fachkundigen Veranstalter wurde ihnen gezeigt, wie ein sicheres Arbeiten an den Komponenten möglich ist und worauf besonders geachtet werden muss. Mit einer abschließenden schriftlichen Prüfungen wurden alle Teilnehmer*innen schlussendlich zu offiziell zertifizierten Electrical System Officers und dürfen von nun an sowohl in der Werkstatt als auch auf der Rennstrecke an Hochvoltkomponenten arbeiten.



Fertigung Monocoque

Die Einzelteile des Carbontoolings aus der letzten Saison konnten mit einer Ausnahme heuer wieder verwendet werden. So haben wir es trotz Umzug geschafft, Anfang Jänner mit der Fertigung unseres Monocoques zu beginnen. Die Vorbereitung für das Laminieren und die Toolingformen hatten wir somit Mitte Jänner abgeschlossen, sodass wir damit direkt beginnen konnten. So arbeiteten wir täglich 12 Stunden mit 3-5 Leuten über eineinhalb Wochen hinweg, um den ersten von insgesamt drei Zyklen unseres Monocoques, der größten Komponente unseres Autos, zu fertigen. Im Autoklaven härtete die erste Skin bei 135°C und 6 Bar Überdruck über vier nervenaufreibende Stunden aus. Erfreulicherweise ist alles gut gegangen und die viele Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unser fertig laminiertes Monocoque werden wir ab März bewundern können. Parallel bereiteten wir uns bzw. unseren Crash-Dummy für seinen Crash-Test vor, um physisch zu überprüfen, ob er den Anforderungen des aktuellen Reglements entspricht.



HP

Bauteile konstruieren, Festigkeiten analysieren, Luftströme simulieren und Bilder rendern. All das gehört zu unserem täglichen Geschäft und all das braucht gigantische Mengen an Rechenleistung. Schon seit einigen Jahren stehen uns dafür die Performance Workstations Z840 von HP zur Verfügung, mit denen alle notwendigen Berechnungen in realitätsnaher Auflösung und kurzer Zeit durchführbar sind.

Um unsere Designs auf Papier zu bringen und vor allem die Fertigung von Zuschnitten für dringend benötigte Carbonteile zu vereinfachen, stellt uns HP seit vergangener Saison auch einen DesignJet T2530 Plotter zur Verfügung.

Danke HP für die tolle Unterstützung!






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